Was ist eigentlich Psychotherapie?
Psychotherapie ist eine wissenschaftlich fundierte Methode zur Behandlung psychischer, emotionaler und psychosozialer Probleme. Sie hilft Menschen, belastende
Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen zu erkennen und zu bewältigen. Dabei wird in einem geschützten, vertraulichen Rahmen mit einem ausgebildeten Therapeuten gearbeitet. Psychotherapie eignet
sich für eine Vielzahl von Herausforderungen, darunter Depressionen, Angststörungen, Traumata, Beziehungsprobleme und Lebenskrisen.
Ablauf der Psychotherapie
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Erstgespräch: Zu Beginn erfolgt eine diagnostische Abklärung. Gemeinsam klären Therapeut und Klient die Erwartungen, Ziele und die passende
Therapieform (z. B. tiefenpsychologisch orientierte Therapie).
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Therapieplanung: Auf Basis der Ergebnisse und Vereinbarungen im Erstgespräch wird ein individueller Behandlungsplan zur Psychotherapie
erstellt.
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Therapiesitzungen: In regelmäßigen Sitzungen arbeiten Klient und Therapeut zusammen an der Erreichung den gemeinsam vereinbarten Zielen. In der
tiefenpsychologischen Psychotherapie werden ein sicherer Raum und eine Vertrauensbasis geschaffen, die es Klienten ermöglichen ihre Gedanken und Gefühle frei zu äußern. Die Empathie und
persönliche Akzeptanz des Therapeuten ermöglicht es den Klienten, sich mit ihren inneren Konflikten auseinanderzusetzen und neue Einsichten zu gewinnen. Die Reflexion über vergangene
Erfahrungen und deren Einfluss auf das gegenwärtige Leben spielt eine entscheidende Rolle. In der therapeutischen Beziehung lernen Klienten durch Begleitung des Therapeuten Muster zu erkennen
und gemeinsam Strategien zur Verhaltensänderung zu entwickeln.
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Zwischenbilanz: Fortschritte und Herausforderungen werden reflektiert und gegebenenfalls der Plan angepasst.
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Abschlussphase: Am Ende der Psychotherapie werden positive Erfahrungs-Erfolge gesichert und Verhaltens-Strategien für zukünftige
Herausforderungen entwickelt.